Effektvolle Musik: THE HIRSCH EFFEKT aus Hannover

(MMB-intern) – Weiter geht es mit den Vorstellungen gemafreier Musiker hier im Musik-Magazin Blog. Heute The Hirsch Effekt aus Hannover. Vor Kurzem berichteten wir auch über ein neues Projekt von The Hirsch Effekt.
Und das schreiben sie über sich:

Ein junger und ein fast noch junger Mann treffen sich im Spätsommer 2008 in Hannover, bemerken ihre gemeinsame Vorliebe für THE FALL OF TROY, THE MARS VOLTA, E-Musik und Freeware VST-Synthies, schreiben zwei seltsame Lieder und finden anschließend den noch seltsameren Ilja (Bass/Gesang), der zusätzlich zu den bereits vorhanden Kapalken Nils (Gitarre/Gesang) und Philipp (Schlagzeug) das Trio THE HIRSCH EFFEKT komplettiert.

So macht sich die frisch formierte Band – die durch unterschiedliche Haarlängen ebenso zu überzeugen weiß wie überhaupt – im April 2009 auf, mit ihrer ersten selbstproduzierten und -betitelten EP im Gepäck, ein mögliches (live) Publikum zu suchen und diesem gehörig vor den Kopf zu stoßen.

THE HIRSCH EFFEKT spielen von April bis November des letzten Jahres rund 20 Konzerte und stellen zeitgleich ihren ersten Langspieler fertig. Im Tonstudio Klangdressur wird dieser innerhalb von drei Wochen im tiefen Winter des Jahres 2009/2010 im noch tieferen Odenwald aufgenommen.

holon : hiberno wurde am 19. März 2010 durch Midsummer Records auf die Menschheit losgelassen.
holon : hiberno ist Musik wie eine bunte Tüte vom Kiosk: Düster wie Lakritz, fluffig wie weiße Mäuse, schön wie die Hände der dicken Frau, die sie zusammenstellt und wütend wie die Leute hinter einem in der Schlange, die eigentlich nur schnell ihre Schachtel Kippen kaufen wollten.

Progressiver Indie-Post-Punk mit Hardcore-, Metal-, Emo- und Fusion-Elementen, wobei die Bezeichnung „Art-Core“ es irgendwie auf den Punkt bringt. THE HIRSCH EFFEKT erschaffen hier einen sehr eigenen Sound und bedienen sich dabei gerne untypischer Instrumente und Einflüsse. Chöre, Bläser, Streicher gehören hier genauso dazu, wie die ein oder andere elektronische Spielerei.

Die Visions schreibt “Hier ist das Album des Moments, das Debüt einer monströsen Band,ein beängstigend tolles Spiel ohne Grenzen” und vergibt 11 von 12 möglichen Punkten.

Im November des selben Jahres folgt auf Midsummer/Ampire Records eine Split-Ep namens Apogæum / Perigæum mit der Band Caleya . Das Uncle Sally’s meint “Apropos beeindruckend: Wer nach ihrem “Holon:Hiberno” bereits dachte, The Hirsch Effekt könnten einen nicht noch mehr umhauen, dem beweist ihre Split-EP mit Caleya das Gegenteil. Kompliziertes Post-Hardcore-Gefrickel, das inszeniert mit Kammerorchester in jeder Minute wichtig klingt, ohne schwerfällig zu sein […] Apogæum / Perigæum ist Herzmusik in Perfektion.“

Knapp hundert Konzerte und über zwei Jahre später hat The Hirsch Effekt das Folgewerk fertiggestellt. holon : anamnesis erblickt am 31. August 2012 das Licht der Welt. Es ist ein Konzeptalbum geworden und noch größer angelegt als der Vorgänger. Vorher, Ende Juli 2012, veröffentlichen Kapitän Platte noch das Cross-Cover-Projekt der Hirsche zusammen mit der Band Adolar in Form einer Split-Single.

Von September bis Jahresende steht eine umfangreiche Releasetour an und für das Jahr 2013 hat The Hirsch Effekt ein interdisziplinäres Projekt mit der
Choreografin und Tänzerin Ursina Tossi geplant.

THE HIRSCH EFFEKT sind Nils Wittrock, Philipp Wende und Ilja Lappin.

Noch mehr hören könnt ihr THE Hirsch Effekt hier

http://www.myspace.com/thehirscheffekt

Eine Bitte: Wir haben hier zu Ihrer Homepage verlinkt und auch wir freuen uns über Links zu uns. Verlinken Sie gerne auf ihrer Internetseite zu uns: http://www.musik-magazin-blog.de – Musik-Magazin Blog – Vielen Dank!