Jenny Wilson mit neuem Album auf Tour

(MMB-intern) – „Demand The Impossible!“ thematisiert den Konflikt zwischen Individuum und der Anpassung an die Gesellschaft. Dabei stellt sie sich mit poetischer Hingabe die Frage, warum kaum noch jemand auf die Stimme eines Einzelnen hört, obwohl der Individualismus eines der höchsten Güter unserer Zeit ist. Ganz im Sinne der Demonstranten im Paris der späten 60er Jahre skandiert sie mit ihrem Albumtitel den Slogan „Be realistic, demand the impossible!“.

Die Geschichte von Jenny Wilson geht weiter zurück: 1997 gründete das Energiebündel mit Freunden ihre erste Band „First Floor Power“. Danach folgte 2005 ihr erstes Soloalbum „Love And Youth“, auf dem sich ihre Affinität zu Tori Amos und Kate Bush mit elektronischem Pop vereinigten und mit dem sie ihren Durchbruch in Schweden schaffte. Das Folgealbum „Hardships!“ erschien 2009 auf ihrem eigenen Label Goldmedal Recordings. Es folgen Zusammenarbeiten mit Größen wie The Knife („You Take My Breath Away“), Robyn („List of Demands“) und Trentemøller.

Dann erkrankte die damals 35-Jährige und zweifache Mutter an Brustkrebs. Während dieser Zeit wurde die Musik eine Art Antrieb für Wilson und ein Grund zu kämpfen: „Krebs ist wie ein schwerer Klumpen Knete. Einfach nicht erwünscht. Er ist hässlich und nutzlos, die Schwere erdrückt dich buchstäblich – aber man darf sich nicht entmutigen lassen. Man muss etwas aus dieser Situation machen.“ Und das hat sie getan. Innerhalb der drei Jahre seit der Diagnose komponierte Wilson zwei Soundtracks, schuf zwei Sound-Kunst-Projekte, drehte einen Kurzfilm, nahm ihr Doppelalbum „Blazing I & II“ mit dem Material aus ihrer Zusammenarbeit mit dem Stockholmer Tensta Gospel Chor auf und es entstand das Album „Demand The Impossible!“, das von dem Filmemacher Daniel Witberg visualisiert wurde.

„Demand The Impossible!“ ist bis dato, Jenny Wilsons persönlichstes Album und brachte der rebellischen Produzentin, Künstlerin und Sängerin gleich drei schwedische Grammys (Best Pop Album, Best Producer, Best Video) ein. „Ich wollte ein tapferes, explosives und fantastisches Album erschaffen. Ich bin sehr stolz auf die Platte und glaube, dass ich noch niemals vorher so leidenschaftlich und scharfsinnig geschrieben habe“. Es ist ein leidenschaftliches Popalbum, das für die Möglichkeit über sich herauszuwachsen steht. Die Intensität ihres Sounds rührt aus den unschönen Erfahrungen der Künstlerin. Es geht weniger um die Geschichte von Auflehnung und Ungerechtigkeit, als um Wilsons eigene Erfahrungen mit den Themen.

20.04. HAMBURG, Kleiner Donner

22.04. CH-ZÜRICH, Papiersaal

23.04. NÜRNBERG, Club Stereo

24.04. BERLIN, Prince Charles

10.05. LEIPZIG – Täubchenthal

11.05. HANNOVER- Lux

12.05. KÖLN – Gebäude 9

13.05. OFFENBACH – Hafen 2


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