Xavier Rudd veröffentlicht sein siebtes Studioalbum – Video

Der australische Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist Xavier Rudd ist ein Phänomen. Spielerisch verbindet er die Wurzeln indianischer Musik mit amerikanischem Blues, karibischem Flair und moderner Songwriter-Grandezza.

Mit sechs Alben in acht Jahren erspielte sich Xavier Rudd eine treue Fanbasis, sowohl in seiner Heimat Australien als auch auf dem nordameri­ka­ni­schen Kontinent, wo man ihn zu den spannendsten Songwritern der Gegenwart zählt.

Der Surfer, PETA-Aktivist und Virtu­ose an Gitarre, Didgeridoo, Banjo und zahlreichen weiteren Instru­men­ten veröffentlicht mit Spirit Bird sein siebtes Studioalbum. Im Sommer kommt Xavier Rudd für Konzerte und Festivals nach Europa.

Foto: Presse Xavier Rudd / Muisc Matters

Als er 2002 sein Debütalbum To Let veröffentlichte, begann für Xavier Rudd eine aufregende Reise als Musiker. Heute, runde 10 Jahre später, zählt er zu den wichtigsten Stimmen Australiens. Mit jedem neuen Album wuchs sein Ruhm, denn neben der grandiosen Musik setzte sich Rudd immer für Themen wie Umweltschutz oder die Rechte der Aboriginals ein. Rudd ist ein Künstler mit Anspruch und Gewissen, der es meisterhaft versteht, spirituelle Musik mit komplexen Themen und Konzepten zu ver­binden. Die Musik klingt angenehm – jede Menge Gitarren, Yidakis (Didgeridoos), Stomp Box und Percussion. Rudd hat viele typische Sounds und Stories der Ureinwohner in seiner Heimat wieder zu­gäng­lich gemacht, für den Rest der Welt war dieser Gesamtsound gänzlich neu.

Solace, Rudds zweites Album aus dem Jahre 2004, präsentierte mehr die pure, raue Kraft seiner Songs. Das Album wurde in Vancouver mit seinem Freund und Produzenten Todd Simko aufgenommen und bie­tet mehr als nur ein weiteres Singer-Songwriter Album, sondern das unfassbare Können der One-Man-Band Xavier Rudd. Seine Spiritualität sticht in Songs wie „Let Me Be“ oder „Shelter“ hervor, die emo­tionale Wärme solcher Songs spricht bis heute seine Fans besonders an.

Schon ein Jahr später kam Food In The Belly raus. Auch dieses Album wurde in Vancouver aufgenom­men und könnte gut als Mischung aus den beiden ersten Alben gelten. Doch auch neue Töne sind zu hören – einige Songs zeigen erstmals eine melancholische Stimmung, was es vorher bei ihm nicht gab. Auch Album Nr. drei besticht durch Rudds unvergleichbare Gabe, Blues, Reggae, indigene und Folk Musik zu mischen. Dieser Mix ist längst zu seinem Markenzeichen geworden.

Viele Reisen führten Xavier Rudd alsbald rund um die Welt, wo er neue Eindrücke sammeln und musikalisch verarbeiten konnte. 2007 veröffentlichte er das Album White Moth. Die erste Single „Better People“ beschreibt sehr treffend Rudds Philosophie, wenn er singt ‘and what I have could be a message / or just some words from my heart’ – ein Motiv, das sich durch sein gesamtes Werk zieht. Musikalisch gesehen ein eher entspanntes Album.

2008 erschien Dark Shades Of Blue und verblüffte zahlreiche Fans. So hatte sich der Australier musika­lisch noch nie präsentiert: direkt, dunkel, dynamisch, mit Lap Steel Gitarre und anderen Texten. Roots Rock mit mehr Lautstärke und durchaus lärmig. Noch immer geht es um Spirituelles, aber der Fokus liegt mehr auf einer Innenschau.

Mit dem sechsten Album Koonyum Sun von 2010 kehrte Xavier Rudd musikalisch zu leichterer Kost zurück, wenngleich die Themen sich weiterhin um Kinderarmut, Hungersnöte, Rassismus oder die globale Umweltverschmutzung drehen. Das Album war die erste Zusammenarbeit des Australiers mit dem südafrikanischen Bassisten Tio Molo­antoa und dem Perkussionisten Andile Nqubezelo. Die stimmliche Bandbreite ist durch diese Kollaboration größer, die Harmonien noch farben­prächtiger und es wird in verschiedenen Sprachen gesungen, auch das ein Novum. Das Album entstand vor einer tropischen Traum­strand­­kulisse im australischen Byron Bay.

Das neue Album, Festivals & Tour
Jetzt im Jahr 2012 veröffentlicht Xavier Rudd sein siebtes Album. Spirit Bird führt Stil und Themen fort, die Rudds Musik von jeher ausmachen. Hypnotische, feierliche Rhythmen verwandeln sich mühelos in zarte Folksongs; rauer Gitarrenblues existiert perfekt neben Trance-artigen Didgeridoo-Passagen. Es gibt Ein­faches wie auf Solace und Rockiges wie auf Dark Shades Of Blue. Es gibt Junges wie vom Debüt To Let, aber auch Weisheiten wie auf Koonyum Sun. FAZIT: Spirit Bird zeigt die ganze Bandbreite und Ent­wick­lung eines faszinierenden Künstlers, der zu den wichtigsten Stimmen Australiens zählt.

www.xavierrudd.com

Xavier Rudd live
14.07.2012 CH-Bern – Gurten Festival
16.07.2012 DE – Köln – Gloria NEU
18.07.2012 CH – Zürich – Kaufleuten, Klubsaal
25.07.2012 AT – Wien – Arena
28.07.2012 DE – Großefehn – Omas Teich Festival

Xavier Rudd / Donavon Frankenreiter
+ Support. Jonas David
30.07.2012 DE – München – Circus Krone
31.07.2012 DE – Berlin – Postbahnhof
01.08.2012 DE – Hamburg – Große Freiheit


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