LP und CD neu: WEB WEB „Kover Kover“ – Jazz-Interpretationen von Songs von Nirvana, Klaus Doldinger, Grace Jones, Black Sabbath, Jimi Hendrix, Talking Heads u.a.


Großartige Jazz-Interpretationen von Songs von Nirvana, Klaus Doldinger, Grace Jones, Black Sabbath, Jimi Hendrix, Talking Heads, Grandbrothers, Dave Pike, Empire Of The Sun, Joe Jackson, Eurythmics, Kruder & Dorfmeister.

Mit Kover Kover schlägt WEB WEB ein neues Kapitel auf. Zum ersten Mal seit dem zehnjährigen Bestehen der Band stehen keine Eigenkompositionen im Mittelpunkt, sondern ausschließlich Cover-Versionen – ein radikaler Perspektivwechsel, der zugleich völlig konsequent erscheint.

Die stilistische Offenheit der Musiker führte unweigerlich zu einer spannenden Frage: Wie würden Songs von Talking Heads, Kruder & Dorfmeister oder Joe Jackson klingen, wenn sie ursprünglich aus der Feder von WEB WEB stammten? Die Antwort lag nahe – man musste diese Stücke nur durch den unverwechselbaren WEB-WEB-Kosmos drehen.

Die Idee: Lieblingssongs aus völlig anderen musikalischen Welten so zu interpretieren, dass sie sich organisch in die eigene Klangsprache einfügen. Erstaunlich dabei: Es war gar nicht besonders schwer. Denn ein wirklich guter Song lässt sich auf zwei essenzielle Komponenten reduzieren – eine Melodie, die man nachsingen kann, und eine harmonische Struktur, die selbst in ihrer einfachsten Form sofort erkennbar bleibt.

Joe Jacksons „Steppin’ Out“ ist dafür das perfekte Beispiel. Drei Akkorde genügen, und der Song ist unverkennbar – ganz gleich auf welchem Instrument. Die Initialzündung für diese Version kam von Christian von Kaphengst, der am Fender Rhodes saß und diese fantastischen Akkorde drücke, und sie Roberto zeigen wollte, weil er den Song nicht so drauf hatte. Aber er spielte es so beseelt und wunderschön, dass Roberto es nie hätte besser machen können. Also spielte er Piano, und Roberto Bass. Darin lag genau die Magie: beseelt, offen, wunderschön. Eine Rollenverteilung, die dem Stück eine ganz neue Tiefe verlieh.

Überhaupt hat sich in den zehn Jahren gemeinsamen Musizierens ein außergewöhnlich vielfältiges Klangspektrum entwickelt. Der Grund dafür ist radikale Freiheit innerhalb der Band: keine Eitelkeiten, keine Hierarchien, keine Konflikte – abgesehen von der ewigen Frage, ob es abends indisch oder italienisch sein soll.

Instrumente werden gewechselt, Rollen neu verteilt: Mal spielt Peter Gall Piano und Kaphengst Synthesizer, dann wieder Roberto Bass oder Drums, während die anderen ihre angestammten Plätze verlassen. Jeder Tausch erzeugt einen neuen Sound, ein anderes musikalisches Bewusstsein – und ein geschärftes Gespür füreinander. Denn kaum etwas ist lehrreicher, als einem Musiker zuzuhören, der ein „fremdes“ Instrument mit Neugier statt Routine spielt.

Genau darin liegt das Grundkonzept von WEB WEB: zuhören, loslassen – und geschehen lassen.

Das Cover Artwork stammt wieder von Jan Steins und setzt die Serie der fantastischen Illustrationen für alle Web Web Alben kongenial fort.

 

BESETZUNG:

 

Roberto Di Gioia – Fender Rhodes, Piano, Organ, Synthesizers, Percussion

Tony Lakatos – Flute, Altoflute, Tenorsaxofone

Christian Von Kaphengst – Upright Bass, Fender Jazzbass

Peter Gall – Drums, Percussion

Tracklisting:

LP / CD / DIGITAL:

Side A

A1  Song Of Dying (3:16)

A2  Slave To The Rhythm (4:20)

A3  Burning Of The Midnight Lamp (3:09)

A4  Bloodflow (3:09)

A5  We Are The People (4:08)

A6  High Noon (5:09)

 

Side B

B1  Ataraxia (3:34)

B2  Come As You Are (2:59)

B3  Steppin’ Out (1:31)

B4  Sweet Dreams (Are Made Of This) (2:36)

B5  Big Schlepp (2:29)

B6  Planet Caravan (3:27)

B7  Once In A Lifetime (3:33)

B8  Free (1:18)

LIVE – TERMINE 2026

 

16. & 17.06.2026 – München > Unterfahrt

18.06.2026 – Stuttgart > BIX

 

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Post Author: MMagazin